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Das Ende der INKA Herrschaft

Der letzte INKA Herrscher Atahualpa
Atahualpa, nach peruanischer Quechua-Schreibung Atawallpa (auch Ataw Wallpa; * um 1500; † 26. Juli 1533 in Cajamarca), der Name bedeutet auf Quechua "tapferer Truthahn", war der letzte Herrscher des Inkareiches.

Er war der Sohn des Inkakönigs Huayna Cápac, dem Vollender des Inka-Imperiums, und der Tochter eines lokalen Herrschers aus dem Bereich des heutigen Quito, dessen Territorium unter Huayna Cápac von den Inka erobert worden war. Noch vor seinem Tod 1527 entschied Huayna Cápac, dass das Inkareich geteilt und von seinem Lieblingssohn Atahualpa sowie seinem ältesten Sohn Huáscar geführt werden sollte. Die Zweiteilung des Reiches führte zu schweren Auseinandersetzungen zwischen den beiden Brüdern. 1532 stürzte Atahualpa seinen Stiefbruder Huáscar in Cusco und nahm ihn gefangen.

Im April 1532 landete Francisco Pizarro an der peruanischen Küste. Bereits einige Jahre davor wurden die Inka von neuartigen Krankheiten (Pocken und Masern) heimgesucht, die sich über Mittelamerika nach Süden ausbreiteten und tödlich verliefen. Pizarro fand kein starkes Reich vor, sondern einen Staat, der in einen Nachfolgekrieg zwischen den Brüdern Atahualpa und Huáscar verstrickt war. Dieser Bürgerkrieg erschütterte die Grundfesten des Reiches und die Unzufriedenheit der unterworfenen Völker beschleunigte den Zusammenbruch.  "quelle:wikipedia"

Angriff von 150 Spanieren auf rund 5.000 Indios - Die Schlacht bei Cajamarca/Peru
Am 15. November 1532 traf Pizarro mit etwa 180 spanischen Soldaten (die Zahlen variieren zwischen 150 und 280) bei Cajamarca ein, das ca. 1.000 km Luftlinie von der Inka-Hauptstadt, Cuzco, entfernt liegt. er Inkaherrscher Atahualpa erwartete zusammen mit etwa 20.000 bis 80.000 Kriegern die Konquistadorentruppe. Nach Verhandlungen durch Pizarros Gefolgsmann de Soto und Hernando Pizarro zog Pizarro in das von den Inka geräumte Cajamarca ein. Nach weiteren Verhandlungen entschied sich der Inka Atahualpa dazu, die Spanier in Cajamarca aufzusuchen.

Am folgenden Tag zog der Inka mit großem Aufgebot (etwa 4.000 bis 5.000 unbewaffnete Getreue) vor die Mauern Cajamarcas und kam mit einem kleineren Gefolge in die Stadt. Dort gerieten sie in einen Hinterhalt der Spanier. Der Dominikaner Vicente de Valverde trat mit einer Bibel und einem Kreuz in der Hand vor Atahualpa und begann seine Anrede mit: "Höre das Wort Gottes …". Als Atahualpa den Priester unterbrach und fragte, woher das Wort Gottes komme, reichte de Valverde ihm die Bibel. Da Atahualpa mit der Schrift nichts anfangen konnte, hielt er das Buch an das Ohr und da er das angekündigte "Wort" nicht vernahm, schleuderte er beleidigt die Bibel dem Priester ins Gesicht. Pizarro, der das Geschehen aus sicherer Distanz beobachtete, nahm dieses "Sakrileg" als Vorwand zum Angriff. Daraufhin schossen die Spanier mit ihren Kanonen und Arkebusen auf die Inka Gruppe, bevor sie mit den Blankwaffen zum Angriff übergingen und unter den Wehrlosen ein Gemetzel anrichteten. Es gelang den Spaniern, Atahualpa gefangen zu nehmen. Von den Spaniern wurden nur zwei Soldaten verletzt.

Die Inka wurden vermutlich aufgrund des Überraschungsaffektes geschlagen, da sie von den Pferden und Feuerwaffen (Vorderlader und zwei kleine Kanonen) erschreckt wurden. Das zurückgelassene INKA Hauptheer (20.000 bis 80.000 Mann, je nach Quelle) verharrte führer- und bewegungslos, um seinen Halbgott nicht zu gefährden. Warum Atahualpa unbewaffnet in die Stadt kam, ist nach wie vor umstritten.

Dieser Erfolg war nur möglich, da die Inka die Spanier - trotz wochenlanger Beobachtung auf ihrem Weg nach Cajamarca - unterschätzten. Gewiss hat auch die Inka-Prophezeiung, dass weiße bärtige Männer den Untergang der Inkaherrschaft bedeuteten, Anteil an dem Fiasko der Ureinwohner. Ihnen waren auch die (zwischen 37 und 65) mitgeführten Pferde der Spanier ein ungewohnter Anblick.

Atahualpa zahlte in den folgenden Monaten an Pizarro zwar ein enormes Lösegeld (ein Raum musste mit Gold, ein weiterer zweimal mit Silber gefüllt werden) in der Hoffnung, freigelassen zu werden, wurde aber - in Abwesenheit Pizarros - wegen eines angeblichen Aufstands zum Tode verurteilt und am 29. August 1533 in Cajamarca mit der Garotte erdrosselt.   "quelle:wikipedia"

Der spanische Konquistador Francisco Pizarro (*1475- †1541)
Francisco Pizarro wurde um 1475 in Trujillo im nördlichen Estremadura geboren. Er lebte in sehr armen Verhältnisse. Da Pizarro wie viele seiner Zeitgenossen nicht schreiben konnte, bediente er sich als Unterschrift der Schnörkel ("rubrica") links und rechts seines Namens. Den Namen selbst setzte dann ein Schreiber dazwischen. Francisco Pizarro war ein brutaler Machtmensch. Er ging tapfer, entschlossen und zielstrebig vor. Schläue zeichnete den Analphabeten aus. Er selbst bezeichnete sich zudem als religiös.

Damit niemanden Peru eroberte, reiste Pizarro nach Spanien, um die Sache mit König Karl V. zu besprechen. Als er in Sevilla ankam, wurde er verhaftet. Um aus dem Gefängnis herauszukommen drohte Pizarro damit, dass es die Krone bitter büssen werde, wenn ihr die Schätze Perus vorenthalten blieben. Er wurde entlassen und suchte in Toledo den König auf. Da der König hohe Schulden hatte, wurde ein Vertrag abgeschlossen:
1. Pizarro ist erlaubt, das Land Peru zu entdecken und zu erobern.
2. Pizarro wird zu Gouverneur von Peru.
3. Fernando de Luque wird zu Bischof von Tumbez.
4. Almagro wird zum Verwalter der Festung Tumbez.
5. Pizarro bekommt Geld für das Unternehmen.
6. Pizarro heisst jetzt Don Francisco Pizarro.
In seinem Heimatdorf Trujillo rekrutierte er einige Leute für die Eroberung, darunter auch sein Halbbruder Hernando. In Panama war Almagro nicht sehr begeistert, dass Pizarro viele seiner Brüder mitgebracht hatte.

Die Niederwerfung eines Reiches von sechs Millionen indianischen Einwohnern mit nur etwa 180 Männern ist eine außergewöhnliche militärische Leistung. Das Inkareich erstreckte sich über das heutige Peru, Ecuador, Nord-Chile und Teile von Bolivien. Begünstigt wurde das spanische Vorgehen durch das allzu lange Zögern der militärischen Reichsverteidigung auf Seiten der Inka.

Mit der Eroberung des Inkareiches stellte er die Weichen für die Kolonisierung großer südamerikanischer Gebiete durch Spanien. Die christliche Missionierung folgte; Sprache, Kultur und Lebensart wurden im weiteren Zeitverlauf adaptiert.  "quelle:wikipedia"

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Aktualisierung 08.10.2009