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Die größte Stilvielfalt findet man bei den Tänzen der andinischen Kulturen
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Tobas / Bolivien

Der Tanz Tobas besticht durch dynamische Sprünge und die Agilität seiner Tänzer, deren Kostüme mit großem Federschmuck am Kopf sowie an Armen und Beinen beeindrucken. Bei den Toba handelte es sich um einen furchtlosen Tieflandstamm der Savanne Chaco östlich der Andenkordillere.

Auf Grund der imperialen Ausdehnung unter dem Inkakönig Tupac Yupanqui (1471-1493) gen Osten stießen die Inkas schließlich auf die Tobas und konnten diese später teilweise unterwerfen und in ihr Reich eingliedern. Imponiert von der Agilität und Tracht des Tanzes, den die Gefangenen (Toba) als Opfer an ihre Götter für das Erlangen von Freiheit vollführten, imitierten (z.B. in Form furchteinflößender Masken) und reinterpretierten die Inkas den Tanz Tobas neu und brachten diesen in ihren Zeremonien zum Ausdruck. 1916 hielt Tobas erstmals Einzug beim Karneval von Oruro.

Tobas enthält folgende Tanzstile:
- Bolivar (schnell, mit regelmäßigen normalen Sprüngen)

- Camba (äußerst agil, mit Sprüngen teils über 1 Meter in die Höhe)

- Chucu-Chucu (im fröhlichen Rhythmus)

- Cullahm
Tanzgruppe: Kantuta - Hamburg
Tanzgruppe: Kantuta - Hamburg
Aktualisierung 20.08.2006